DEGAM-Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) entwickelt seit über einem Jahrzehnt hochwertige S3-Leitlinien. Diese bestehen in der Regel aus einer praktischen zweiseitigen Kurzfassung und einer Langfassung mit ausführlicheren Informationen zum Nachlesen sowie einer Patienteninformation (siehe unten) und einem Leitlinienreport. Zusätzlich gibt es für die hausärztliche Praxis oft noch weitere unterstützende Module (z.B. Infozept, Leitfaden für MFA). 

Seit 2013 entwickelt die DEGAM S1-Handlungsempfehlungen als kompakte und anwenderfreundlich gestaltete Leitlinien zu praxisrelevanten Themen sowie DEGAM-Anwenderversionen, die die in Zusammenarbeit mit der DEGAM erarbeiteten Inhalte von z.B. Nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) noch einmal kompimiert für die hausärztliche Praxis zusammenfassen.

Darüber hinaus sind die Mitglieder der Ständigen Leitlinien-Kommission der DEGAM bei zahlreichen interdisziplinären S3-Leitlinien anderer Fachgesellschaften und allen Nationalen Versorgungsleitlinien als Vertreter beteiligt.

Informationsmaterialien für Ihre Patientinnen und Patienten

Als wissenschaftliche Fachgesellschaft stellen wir unseren Mitgliedern und anderen interessierten Fachkolleginnen und Kollegen nicht nur Leitlinien, sondern auch Patienteninformationen zur Verfügung. Diese Informationen werden in der Regel vom gleichen Kollegenteam erstellt, das auch für die nach wissenschaftlichen Standards erstellten Leitlinien verantwortlich ist.

Patienten ist das Gespräch, insbesondere das Gespräch mit ihrer Hausärztin/ihrem Hausarzt wichtig. Es ist wegweisend für das Vertrauen in den Heilungsprozess und die Mitarbeit der Patientinnen und Patienten. Diese persönliche Erfahrung, über die sicher jede/r Kollegin/Kollege berichten kann, konnte in etlichen Studien bestätigt werden.

Als ergänzende schriftliche Gesprächserweiterung und zum Nachlesen für zu Hause bzw. zum Besprechen mit Angehörigen hat die DEGAM kurze, handliche Patienteninformationen entwickelt, in denen die wichtigsten Informationen (Definition, Ursache, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden) wissenschaftlich aktuell und zugleich verständlich zusammengefasst sind. Diese Informationsblätter können Sie ausdrucken, den Patientinnen und Patienten nach dem Gespräch in die Hand geben oder im Wartezimmer auslegen, ganz wie es zu Ihrem Arbeitsstil passt.

Zu den Patienteninformationen