Coronavirus: Frequently Asked Questions (FAQs)

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die vielen Nachfragen in Bezug auf unseren Leitfaden, den Patientenflyer und die Handlungsempfehlungen für die häusliche Isolierung haben uns veranlasst, ein „viertes Kapitel“ zum Thema Coronavirus zu verfassen:

FAQs – Frequently Asked Questions: Eine Zusammenstellung der - zum jetzigen Zeitpunkt 35 - wichtigsten Fragen aus Ihrem Kreis und unsere dazugehörigen Antworten (die wir individuell bereits an die Fragesteller geschickt haben). Wir haben alle Fragen anonymisiert, sie zum Teil aber im Wortlaut belassen.    

Diese nummerierte Auflistung (die jederzeit erweitert werden kann) ermöglicht es Ihnen, nachzusehen, welche Probleme bereits angesprochen und beantwortet wurden. Vielleicht kann diese Ergänzung Sie beim Umgang mit den Dokumenten unterstützen.

Der Text ist wie üblich auf der offenen Startseite der DEGAM für jedermann verfügbar https://www.degam.de/

NB: Die Influenzaaktivität hat sich deutschlandweit (nicht in allen Regionen) abgeschwächt, was uns veranlasst hat, die Influenzatestung aus dem Leitfaden herauszunehmen.

 - Unverändert ist die Hausärzteschaft mit einem skandalösen Mangel an Schutzausrüstungen konfrontiert. Auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums steht: „Der Krisenstab plant im weiteren Verlauf, medizinische Schutzausrüstung wie Atemschutz, Handschuhe und dergleichen zu beschaffen. Dafür sollen Produktionskapazitäten in Deutschland erhöht werden und die Ressourcen der europäischen Partner gebündelt werden“. Von Johann Wolfgang von Goethe stammt der Ausspruch Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube…

 - Eine vorbildliche Lösung hat die KV Bayern realisiert: Der Bereitschaftsdienst unterstützt die Vertragsärzte bei der Bewältigung des Ansturms erkrankter und besorgter Patienten. In einem Schreiben der KVB heißt es „Der Fahrdienst des Bereitschaftsdienstes unterstützt Sie insbesondere bei der Durchführung der Hausbesuche rund um die Uhr (d.h. 24/7) und entnimmt bei Bedarf Proben für die Labordiagnostik und transportiert die Abstriche in nahegelegene Labors. … Unter der Telefonnummer 116 117 wird zusätzlich ein ärztlicher Kollege für „schwierige“ Patientengespräche eingesetzt“.

Das ist aber noch nicht alles: Vor den Türen des Klinikums Landsberg/Lech wurde ein "Sanitätszelt" errichtet, das auch die unmittelbar benachbarte Bereitschaftspraxis nutzen kann. Chapeau!

 -Wie ein Telefonat mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung am heutigen Tag ergab, ist ein vergleichbarer, bundesweiter Service z.Zt. nicht in Planung. Eine Bandansage unter 116117, mit der Patienten informiert werden, dürfte wenig helfen. Lokale Anlaufstellen, wie sie z.B. Italien eingerichtet hat, sind ebenso nicht in Sicht.

 -Bitte teilen Sie uns doch mit, welche Lösungen Sie vor Ort erleben bzw. realisiert haben.

 

Herzliche Grüße (im Namen des ganzen Teams [Hanna Kaduszkiewicz, Josef Pömsl und ich])

 

Michael M. Kochen

 

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Die Weitergabe dieses Benefits ist ohne Einschränkungen gestattet.

 

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