"Gefährliche Glückspillen"

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Süddeutsche Zeitung bringt in der heutigen Wochenendausgabe eine ganzseitige Reportage über die Zulassung des Antidepressivums Fluctin im Jahre 1989. Originaltenor: " Eine gemeinsame Recherche des NDR und der Süddeutschen Zeitung zeigt, wie Eli Lilly offenbar Gutachter manipulierte, um sein Medikament in den Markt zu drücken - obwohl dem Konzern die Gefahr der Steigerung der Suizidalität bewusst war. Es ist eine Geschichte über Lügen und Lobbyismus".

Weiter heißt es im Text: "Wir schreiben den 21. August 1989 … Im Schatten der Weltgeschichte treffen sich an diesem Tag, 17 Männer in einem kleinen Raum in der Berliner Seestraße 10. Die Sitzung ist wichtig für den Pharmakonzern Eli Lilly. Bereits fünf Jahre zuvor war er damit gescheitert, sein neuartiges Medikament gegen Depression auf den deutschen Markt zu bringen. Die Stellungnahme des Amtes klang vernichtend: 'Unter Berücksichtigung des Nutzens und Risikos halten wir dieses Präparat zur Behandlung der Depressionen für völlig ungeeignet.'"

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'Gefährliche Glückspillen' läuft am Montag, 18.Februar, um 22.45 Uhr in der ARD

Herzliche Grüße
Michael M. Kochen

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