Bundesweite Umfrage in der hausärztlichen Praxis zur Prävalenz & Versorgung schwerstkranker Me/CFS-Patienten
Im Rahmen des Forschungsprojektes ACCESS (OutreACh MediCal Care for HousEbound Patients with Post-COVID Syndrome or ME/CFS of any cause) bittet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) alle Hausärztinnen und Hausärzte um ihre Mithilfe.
Worum geht es?
ACCESS soll dazu beitragen, Versorgungsangebote für Menschen mit einer besonders schweren Form des Post COVID-Syndroms oder ME/CFS zu erarbeiten. Da solide Zahlen zur Prävalenz nach wie vor fehlen, soll im ersten Teil des Projekts untersucht werden, wie häufig die schwere Variante des Post COVID-Syndroms beziehungsweise ME/CFS auftritt und die jeweiligen Ursachen zu identifizieren.
Im zweiten Teil des Projekts wird ein Ärzteteam 100 Betroffene zu Hause besuchen, um sie gründlich zu untersuchen und zu befragen. Auf Grundlage aller Ergebnisse werden gemeinsam mit den betreuenden Hausärztinnen und Hausärzten individuelle Behandlungspläne entwickelt.
Umfrage in der hausärztlichen Praxis
In der Umfrage werden Hausärztinnen und Hausärzte gebeten, Angaben zur Prävalenz und Versorgung schwerstkranker ME/CFS-Patietinnen und -Patienten zu machen. Mitmachen können alle Ärztinnen und Ärzte, die aktuell allgemeinärztlich tätig sind. Auch wenn Sie keine Personen mit der schwersten Verlaufsform von ME/CFS behandeln, sind Ihre Antworten für die Prävalenzschätzung sehr wichtig.
Diese Erhebung findet anonym statt. Von den Antworten kann nicht auf Ihre Person oder Ihre Praxis geschlossen werden. Die Daten werden ausschließlich im Forschungsprojekt ACCESS erhoben und ausgewertet und keinen Personen außerhalb des Projektteams zur Verfügung gestellt.
Hier können Sie an der Umfrage online teilnehmen. Hier bekommen Sie weitere Informationen zum ACCESS-Projekt.
Zum Hintergrund
ACCESS ist eines von 30 neuen Projekten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur „Erforschung und Stärkung einer bedarfsgerechten Versorgung rund um die Langzeitfolgen von COVID-19 (Long COVID)“. Diese Projekte werden vom BMG mit insgesamt 73 Millionen Euro gefördert. Davon entfallen auf ACCESS rund 1,8 Millionen Euro für eine Laufzeit von vier Jahren.