Präsidiums-Mitglied der DEGAM, Prof. Jeannine Schübel, übernimmt Professur für Allgemeinmedizin in Cottbus

19. Januar 2026

Glückwünsche an Prof. Jeannine Schübel zur Übernahme der Professur für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) Cottbus!

Medizin startet an der Universität Cottbus

Die Übernahme der Professuren (neben Prof. Schübel wurden auch zwei Kollegen für Anatomie und Orthopädie berufen) wurde Mitte Januar 2026 feierlich im Beisein von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und vom Cottbuser Oberbürgermeister begangen: "Das Universitätsklinikum würdigt damit das besondere Engagement und die wissenschaftliche Exzellenz der neu berufenen Professorinnen und Professoren und setzt den eingeschlagenen Weg zum zügigen Aufbau universitärer Strukturen in der Lausitz fort. Die heutige Würdigung zeigt zudem die zunehmende Attraktivität des Universitätsklinikstandortes über die Bundeslandgrenzen hinweg", so die Medizinische Universtität in einer Pressemitteilung.

Die Besetzung der Professuren ist ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung der noch jungen Universitätsmedizin in Cottbus, die momentan aufgebaut wird. Zum Wintersemester 2026/2027 sollen die ersten Studierenden aufgenommen werden.

Zukünftige Schwerpunkte von Prof. Jeannine Schübel

Prof. Dr. Jeannine Schübel übernimmt eine W3-Professur für Allgemeinmedizin. Sie ist gleichzeitig Sprecherin der Sektion Leitlinien und Qualitätsförderung und ist damit Mitglied im Gesamtpräsidium der DEGAM. Die 42-Jährige war seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bereich Allgemeinmedizin der TU Dresden und ist seit 2019 Fachärztin für Allgemeinmedizin in der sächsischen Landeshauptstadt.

Prof. Schübel freut sich sehr auf die neue Aufgabe: „Mich reizt die Ausrichtung der MUL – CT: die Verbindung von universitärer Medizin mit der Versorgung der Bevölkerung. Das ist kein rein theoretischer Wissenschaftsbetrieb, sondern Forschung und Lehre mit Bezug zu Lebensrealitäten, zu Patienten, zu ihren Wegen ins System“.

Aufbauen will sie die Allgemeinmedizin an der MUL – CT - in Forschung, Lehre und Versorgung. Dazu gehört der Aufbau eines Netzes von Lehr- und Forschungspraxen in der Region und auch eines Patientenbeirates. Ein weiterer Schwerpunkt werde sein, herauszufinden, welche neuen Versorgungskonzepte der Region wirklich helfen - ob telemedizinische Angebote, mobile Versorgungspunkte oder digitale Assistenzsysteme. „Meine Rolle wird auch sein, zu zeigen, wie vielfältig und anspruchsvoll das Fach Allgemeinmedizin ist. Dass die Arbeit in der Hausarztpraxis spannend ist und erfüllt, dass es facheigene wissenschaftliche Grundlagen und Arbeitsweisen gibt - das soll auch im Studium sichtbar werden.“

Bild: Martin Ender / MUL - CT

Zur Pressemitteilung der MUL - CT geht es hier.

Weitere Informationen zur MUL - CT: https://mul-ct.de/

Zurück