Zweites Festival der Allgemeinmedizin

Das kann kein Zufall sein: Werden Hausärzt:innen zu ihrer Berufszufriedenheit gefragt, sind sie im Durchschnitt glücklicher als andere Ärzt:innen. Und auch in Umfragen der Ärztekammern schneidet die Weiterbildung Allgemeinmedizin ganz vorne ab. Trotzdem halten sich so manche Klischees und Vorurteile über das Leben als Hausarzt / Hausärztin.

Deshalb laden der Deutsche Hausärzteverband, die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), die Gesellschaft für Hochschullehre in der Allgemeinmedizin (GHA) und das IHF erneut zum virtuellen „Festival der Allgemeinmedizin“ am 16. November 2022 ein, um etwaigen Vorurteilen Informationen und Erfahrungen aus erster Hand entgegenzusetzen.

„Die Allgemeinmedizin wurde an den Universitäten lange Zeit stiefmütterlich behandelt. In den vergangenen Jahren konnten wir zum Glück deutliche Fortschritte machen. Auch das Berufsbild der Hausärztin bzw. des Hausarztes hat sich positiv gewandelt. Mit dem Festival wollen wir deutlich machen, dass der Hausarztberuf nicht nur sehr erfüllend, sondern auch medizinisch hochanspruchsvoll ist“, erklärt Prof. Dr. med. Marco Roos, Sprecher der DEGAM-Sektion Weiterbildung und Mitinitiator des Festivals.

Das Programm des Festivals sieht so aus: In vier kurzen Impuls-Vorträgen räumen Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Wissenschaft mit einigen der hartnäckigsten Mythen aus der Hausarztpraxis auf und schildern ihre eigenen Erfahrungen in der Allgemeinmedizin. Danach werden konkrete Tipps für den Einstieg in den Hausarztberuf gegeben und abschließend werden individuelle Fragen in verschiedenen Breakout-Sessions besprochen.

Das Festival findet am 16. November 2022 von 20 bis 22 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Online-Angebot richtet sich an Medizinstudierende und potenzielle Quereinsteiger:innen. Interessierte können sich kostenfrei anmelden: www.festival-allgemeinmedizin.de

 

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